Kartonschredder – die Maschine für Füllmaterial

KartonschredderKaufen bzw. bestellen Sie im Online Shop einen normalen Aktenvernichter, so werden Dokumente in Streifen oder Partikel zerschnitten, die ihren Sicherheitsstufen entsprechen. Bei einem Kartonschredder sind solche Einstellungen zwar auch möglich, in der Regel werden Kartons aber so zerkleinert, sodass Polstermatten mit Netzstruktur entstehen. Diese dienen dann als Füllmaterial zur Verpackung anderer Werkstücke. Die Maschine arbeitet dabei sehr genau und schnell, sodass gleich große Mengen von Kartons verarbeitet werden können. Welche Vor- und Nachteile ein solcher Reißwolf bzw. Kartonschredder Ihnen bietet, zeigt der nachstehende Test der Schreddermaschine.

Kartonschredder Test 2017

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Der Kartonschredder in den Grundzügen

KartonschredderEin Kartonschredder sieht auf dem ersten Blick wie ein handelsübliches Aktenvernichtermodell aus. Anders als beim Aktenvernichter arbeiten die Schneidwellen aber nicht vertikal, sondern auf horizontale Weise. Das bedeutet, dass der Karton von der Seite in die Maschine eingeführt wird, diese packt den Karton dann automatisch und zieht diesen durch die Schneidwellen. Die Schneidwellen bestehen aus einem gehärteten Stahl, sodass diese nicht rosten können. Anders als beim Aktenvernichter werden die Materialien hier auch nicht in kleine Streifen oder Partikel geschnitten, der Karton wird lediglich aufgeschnitten und auf bestimmte Weise entlüftet. Es entsteht eine Polstermatte, die enorm stabil, gleichzeitig aber auch gut verformbar ist. Das Verformen ist deshalb so wichtig, da sie dann als Füllmaterial für Verpackungen eingesetzt wird. Gerade bei großflächigen Teilen ist die Polstermatte aus dem Kartonschredder die beste Wahl.

Die Maschine arbeitet in der Regel mit einer festen Breite, die sich nur selten verändern lässt. Die bedienende Person legt den zu vernichtenden Karton in die Maschine und diese zieht den Karton hindurch. Ist der Karton breiter als die Schnittbreite, wird das überschüssige Material einfach abgetrennt. Auf diese Weise muss das abgeschnittene Material im nächsten Durchgang eingelegt werden.

Tipp! Hat die Maschine ihre Arbeit vollrichtet, fängt sie die Polstermatten in einem Fangkorb auf. Diese lässt sich allerdings auch abmontieren, sodass die Polstermatten direkt auf dem Boden gelagert werden können. Das liegt am Kunden.

Eine solche Maschine wird meist nur für gewerbliche Zwecke verkauft. Nur selten können Kartonschredder für den privaten Bedarf erworben werden. Das liegt einerseits an dem speziellen Einsatz der Maschine, auf der anderen Seite spielt auch der hohe Preis eine entscheidende Rolle.

Die Ausstattung der Maschine

Grundsätzlich muss ein Papierwolf bzw. Kartonschredder lediglich eine Vorrichtung zum Auflegen der Kartonagen besitzen und diese im Anschluss effektiv zerschreddern. Hierfür werden spezielle Wellen genutzt, die das Material nicht komplett vernichten. Dabei legen die Hersteller viel Wert auf hochwertige Schneidwellen – ein Ölen oder Schmieren der Wellen ist bei diesen Maschinen nicht möglich. Würde das passieren, können unnötige Warmstellen entstehen, die dann zum Ausfall der Maschine führen würden. Aus diesem Grund sind die Wellen meist aus einem gehärteten Stahl gefertigt. Die Firma Dema stellt beispielsweise Kartonschredder für die Industrie her, die eine gasgehärtete nitrocarburierte Spezialwelle besitzen. Ideal für jede Art von Dauerbelastung.

Neben dem Motor kommt es auch noch auf die Schnittbreite der Maschine an. Standardgemäß besitzen die Maschinen eine Schnittbreite zwischen 40 und 50 Zentimeter. Wie bereits erwähnt, werden breitere Kartonagen einfach bei der Schnittbreite abgeschnitten, sodass sie beim nächsten Durchgang wieder genommen werden können. Ein Vorschneiden ist bei den Kartonschreddern also nicht nötig. Bei der Schnittlänge geben die Hersteller meist einen unendlichen Wert an. Sie können so viele Kartonagen mit der Maschine zerschreddern, wie die Maschine effektiv arbeitet. Erst wenn diese kaputt gehen sollte, ist die Schnittlänge vorbei.

In der Schnitthöhe müssen Sie sich an die Hersteller richten. Meist geben Hersteller eine definierte Höhe an, die bei knapp 8 bis 10 Millimetern liegt. Es hängt in diesem Fall auch immer von der Verdichtung des Materials ab. Besonders dicht gepacktes Material darf nicht so hoch sein, als wenn das Material innen Hohlstellen besitzt.

Die Leistung der Maschine gibt Ihnen zudem an, wie dicht das Material bei definierter Schnitthöhe sein darf. Bei einer Leistung von 0,75 Kilowatt sind 8 mm oder 40 Blatt DIN A 4 möglich. Je höher die Leistung, desto mehr Material kann gleichzeitig durch die Maschine gezogen werden.

Zuletzt kommt es bei der Maschine noch auf die allgemeine Arbeitshöhe an. Die Arbeitshöhe mag für den einen oder anderen zwar nicht relevant sein. Für die eigene Gesundheit muss diese aber stimmen. Laut Erfahrungen, Bewertungen und Empfehlungen anderer Kunden, kann es zu schweren Rückenschmerzen führen, wenn die Maschine mehrere Minuten oder Stunden betrieben wird, während man sich gebückt vor die Maschine stellt. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Maschine mit variabler Höhe. Möchten Sie sich also einen Kartonschredder kaufen, sollten Sie also einen Blick auf die Arbeitshöhe werfen!

Firma DEMA Vertriebs GmbH HSM GmbH & Co. KG TransPak AG
Gründungsjahr 2012 1971 1975
Besonderheiten
  • für Großhandel und Gewerbe
  • international tätig
  • Qualität “Made in Germany”
  • breites Sortiment
  • Spezialist für Verpackungen, Kartonagen und Füllmaterial
  • Individuelle Verpackungsentwicklung

 

Sicherheitshinweise der Maschine

Sollten Sie einen Kartonschredder gekauft haben, müssen Sie einige Hinweise beachten, damit Sie sich nicht unnötig verletzen. Zunächst sollten sie beim Einzug des Kartons darauf achten, dass Sie nicht am Karton hängenbleiben können oder die Hand zu nah an die Schneidwellen bewegen. Meist werden Kartonagen ab einer gewissen Position automatisch eingezogen. Bleiben Sie an der Maschine hängen, könnten auch Ihre Hände in die Maschine gezogen werden. Das sollte unbedingt vermieden werden – das Tragen von Handschuhen ist hier empfehlenswert.

Tipp! Sollte ein Papierstau entstehen, muss die Maschine den Stau automatisch regeln. Greifen Sie nicht in die Maschine, denn diese könnte jederzeit weiterlaufen, sobald sich der Stau löst. Greifen Sie beim Kauf zu einer Maschine mit automatischer Regelung.

Vor- und Nachteile eines Kartonschredders

  • einfaches Zerteilen von großen Kartonagen
  • erstellt Polstermatten mit Netzstruktur, die als Verpackungsmaterial wiederverwertet werden
  • einfache Bedienung der Maschine
  • Kaum für Privathaushalte zu gebrauchen

Resultate des Tests vom Kartonschredder

Ein Kartonschredder ist keine Maschine, mit welcher wichtige Dokumente effektiv vernichtet werden können. Ein Kartonschredder ist mehr zum Recyceln von Material zuständig, sodass sich Unternehmen den Kauf von zusätzlichem Verpackungsmaterial sparen können. Kartons werden auf einfache Weise durch die Maschine gezogen und es entsteht eine Polstermatte mit Netzstruktur. Diese kann nach Belieben geformt werden und in andere Kartons zusammen mit den zu verkaufenden Waren eingelegt werden.

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